Buch "a-ha Effekte" von Larissa Bendel

  • Ein neues Buch ist von Larissa Bendel erschienen.
    Es heißt "A-ha-Effekte - Die Geschichte einer Leidenschaft für Popmusik".


    Foto
    Dr. Larissa Bendel überreicht Morten Harket, Kopf der norwegischen Band a-ha, am 21.12.2013 in Hamburg ein Vorabdruckexemplar ihres Buches "a-ha-Effekte" (Foto: Larissa Bendel).




    Larissa hatte seinerzeit den offiziellen a-ha Fanclub in Hamburg mitgeleitet gehabt. Auch Magne hat dem Buch die Anerkennung in Form eines Kommentares spendiert:


    Zitat:
    „The relationship between fans and their idols is made more interesting when analyzed by those involved.“

    [„Die Beziehung zwischen Fans und ihren Idolen wird interessanter, wenn sie von denjenigen analysiert wird, die daran beteiligt sind.“]
    – Magne Furuholmen über „a-ha -Effekte“



    hier erhältlich:
    Amazon.de
    ]"]Buecher.de
    ]"]Buch.de

  • Klingt sehr gut :thatsit:


    Hab doch gleichmal meinen Geburtstagswunsch verkündet,MUSS ich haben!
    Bin gespannt,und ich wünsch der Autorin natürlich auch ganz viel Erfolg!


    Yep, das mit dem Geburtstagswunsch passt. Hab ich auch schon auf der Liste. Das Styling der Dame auf dem Cover sowie der pseudo-coole Blick kommt mir von meinen eigenen Fotos aus dieser Zeit doch sehr bekannt vor... :grin:



    Hi, hi - ja, habe ich auch sofort als Geburtstagswunsch geäussert und an der richtigen Stelle plaziert! :grin:


    Bin auch schon seeehr gespannt, was sie uns alles zu erzählen hat!

  • Liebe Larissa !
    Dankeschön für Dein Buch, in dem Du uns an Deinem Leben teilhaben lässt und uns mitnimmst auf eine Zeitreise mit
    a-ha. Du bist mir beim Lesen sehr sympathisch geworden. Viele herzliche Grüße von Christine.

  • Ich habe das Buch bereits gelesen.

    Zuvor möchte ich vorausschicken, daß ich kein Fan der ersten Stunde bin und a-ha erst ab 2009 wirklich zu schätzen gelernt habe, so daß ich ein paar Konzerte besucht habe. Auch habe ich noch nie Autogramme oder Zeitungsauschnitte gesammelt oder versucht Künstler, die ich mag, im Hotel oder in sonstigen öffentlichen Räumen aufzusuchen.


    "Fansein" definiere ich für mich mit dem Kaufen von Musik bzw dem Besuch von Konzerten.


    Daß es auch andere Definitionen gibt, ist mir spätestens klar, seitdem ich hier auf dieser Seite herumsurfe, aber das soll jeder so halten wie er mag und es für richtig hält :).


    Das Buch ist ein Zeugnis von Larissa's Erwachsenwerden im Spiegel ihrer Liebe zur Musik von a-ha und dem Engagement für den Fanclub.


    Ich finde das Buch gut und flüssig geschrieben, man merkt, daß die Autorin auch beruflich mit Sprache umgeht. Das Buch hatte ich in 2 Tagen durchgelesen. Die Gliederung des Buches in die Jugend- bzw Fanclubtage, durchsetzt mit den Reflexionen und Erlebnissen der späteren Jahre finde ich gut gemacht.


    Nachvollziehbar geschildert fand ich die Zweifel und den Konflikt von Larissa, einerseits ihr Fansein ausleben zu wollen, andererseits der gewisse journalistische Anspruch, der den Fanheften zugrunde liegen sollte, und der daraus resultierende Kampf um Akzeptanz durch die Plattenfirmen und die Band.


    Ich schwanke ein wenig zwischen Bewunderung und Unverständnis, wie konsequent und fokussiert, Larissa über all die Jahre der Band die Treue gehalten hat. Keine Kosten, Mühen und Strapazen gescheut hat, um den einen kurzen Moment des Glücks, der Band nahe seinzu können, zu erleben. Sei es, einen Konzert-Marathon während der Schulzeit mithilfe der Eltern zu absolvieren, seien es die jahrelangen Wochenenden, die der Fanclubarbeit gewidmet waren, das Warten in Hotelbars und Lobbys, um einen kurzen Kontakt zu Band zu bekommen. Ehrlich fand ich, daß sie auch vom ihrem anfänglichen Stalking der Band zuhause bei den Eltern erzählte.


    Das Buch gibt zudem einen spannenden Einblick in Freundschaften, Neiddebatten und Klüngeleien innerhalb der Fanbase. Aber das ist ja auch etwas, das ich hier im Forum bereits herauslesen konnte.


    Mein Fazit: für Fans, insbesondere jene, die die Zeit hautnah miterlebt haben und Larissa kennen, bestimmt ein Muß. Aber auch für alle anderen ist die Biographie ein interessantes Zeitzeugnis für das Engagement für eine großartige Band.

  • Ich habe es gelesen, war viel besser als erwartet. Ich habe eine Zeitreise beim lesen erlebt, weil ich vieles auch so, zwar erst später, auch erlebt habe und weil ich natürlich etliche der genannten Personen kenne.
    Ist zu empfehlen, wobei es natürlich auch kritische Punkte gibt, über die ich so gestolpert bin.

    Answers are death, questions are life
    (M. Harket, 15. September 2007)

  • Die letzten Tage habe ich mit dem Lesen des Buches verbracht und fand den Rückblick gelungen. Zeigt es doch eindrucksvoll den Kampf zwischen der Arbeit der Fanbetreuer vom Fanclub und den Interessen der Musiker bzw. den Verantwortlichen im Hintergrund. Viele Dinge habe ich später als Larissa erlebt, wenn auch in viel geringer Häufigkeit und Aufdringlichkeit als die Mädels es taten. Mir war auch schnell klar, das es nie den tollen Kontakt zwischen Management und Fanbetreuer geben wird. Von daher konnte ich gewisse parallelen im Bemühen um Kontakte und Info-Quellen nachvollziehen. Übrigens habe ich Dank eines Tips von Miriam Friedrich mein 1. a-ha Erlebnis gehabt, auch wenn mir der echte Name erst am Ende des Buches klar wurde :-P


    Buch bei AMAZON erhältlich

  • Als erstes muss ich sagen, dass ich auch erst seit 2002 a-ha Fan bin. Also habe ich den Fanclub nie miterleben dürfen. Auch war ich nie ein so extremer Fan wie Larissa. ;)
    Ich habe das Buch nun auch gelesen und es hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Ich habe viele Dinge erfahren, die ich vorher nicht wußte. Oder über die ich mir nie Gedanken gemacht habe.
    Einziger Minuspunkt an dem Buch war für mich, dass es abschnittweise sehr gespickt war mit Fremdwörtern. Teilweise hätte ich mir eigentlich ein Fremdwörterlexikon dazunehmen müssen, um den Inhalt vollkommen zu verstehen. Für Realschüler wie mich war es dann sehr anstrengend. :(

    28.05. Mönchengladbach - 24.07. Halle/Westf. - 25.10. Braunschweig - 28.10. Hamburg - 02.+03.12. Oslo.

    What doesn`t break you, only makes you stronger. Magne Furuholmen

  • Als erstes muss ich sagen, dass ich auch erst seit 2002 a-ha Fan bin. Also habe ich den Fanclub nie miterleben dürfen. Auch war ich nie ein so extremer Fan wie Larissa. ;)
    Ich habe das Buch nun auch gelesen und es hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Ich habe viele Dinge erfahren, die ich vorher nicht wußte. Oder über die ich mir nie Gedanken gemacht habe.
    Einziger Minuspunkt an dem Buch war für mich, dass es abschnittweise sehr gespickt war mit Fremdwörtern. Teilweise hätte ich mir eigentlich ein Fremdwörterlexikon dazunehmen müssen, um den Inhalt vollkommen zu verstehen. Für Realschüler wie mich war es dann sehr anstrengend. :(


    Ich möchte Dir beipflichten!
    Das Buch liegt gerade auf meinem Nachttisch und ich bin "mittendrin" und mein Eindruck deckt sich mit Deinem!


    Inhaltlich ist es sehr interessant, aber es ist nicht einfach zu lesen. Ich denke, das hat auch nichts mit einem Realschulabschluss oder Abitur zu tun. Ich habe Abitur und fand es auch schwierig!


    Das Buch wird in zwei Ebenen erzählt, die sich inhaltlich und stilistisch unterscheiden. Zum einen wird das echte Erleben, Larissas Fan-Leben, erzählt und das ist sehr flüssig zu lesen.
    Zum anderen reflektiert Larissa dann aber auch ihre Gefühle und Gedanken, setzt sie in einen gesellschaftspolitischen und - ich weiß nicht wie ich es benennen soll - geradezu philosophischen Kontext und an diesen Stellen lassen zahlreiche Fremdwörter und auch der in weiten Teilen komplizierte Satzbau bei dem Buch eher an eine wissenschaftliche Abhandlung als ein biographisches Werk denken, das für eine breite Leserschaft gedacht ist.


    Ich vermute, Larissa (als promovierte Amerikanistin, laut Klappentext) ist in ihrem "eigentlichen" Beruf wissenschaftlich tätig, beschäftigt sich überwiegend mit Texten in kompliziertem Deutsch und kann dann beim eigenen Schreiben manchmal eben nicht aus ihrer Haut raus, wenn es um Erörterung und Reflexion geht.


    Das ist nicht schlimm, aber man kann das Buch daher halt nicht einfach "in einem Rutsch" runterlesen. Ich habe viele Sätze zweimal gelesen, da ich am Ende des Satzes vergessen hatte, wie der Satz angefangen hatte. Über Vieles musste ich auch richtig nachdenken, auch wenn ich kein Fremdwörterlexikon zu Rate gezogen habe.
    Mir macht das Spaß, aber man sollte nicht mit falschen Vorstellungen an das Buch herangehen - ein "Schnell-Lese-Roman", wie "Move to Oslo", den man auch in einem vollbesetzen Nahverkehrszug lesen und verstehen kann, ist "a-ha-Effekte" sicherlich nicht. Ein bewußtes Lesen macht das Buch aber zu einem Vergnügen.

  • Oh, Du hast das viel besser ausgedrückt als ich, Ma-haren! :thatsit:
    Am Anfang des Buches habe ich des öfteren überlegt, es nicht weiterzulesen. Es war mir einfach zu anstrengend. Zum Glück hab ich durchgehalten, denn die schwierigen Passagen werden zum Ende hin immer weniger und so lässt es sich nachher doch sehr gut lesen. :)

    28.05. Mönchengladbach - 24.07. Halle/Westf. - 25.10. Braunschweig - 28.10. Hamburg - 02.+03.12. Oslo.

    What doesn`t break you, only makes you stronger. Magne Furuholmen

  • Oh, Du hast das viel besser ausgedrückt als ich, Ma-haren! :thatsit:
    Am Anfang des Buches habe ich des öfteren überlegt, es nicht weiterzulesen. Es war mir einfach zu anstrengend. Zum Glück hab ich durchgehalten, denn die schwierigen Passagen werden zum Ende hin immer weniger und so lässt es sich nachher doch sehr gut lesen. :)


    Danke für das Kompliment!
    ... und jetzt freue ich mich schon richtig aufs Weiterlesen!:-)